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Kino: American Gangster

Nach längerer Abstinenz war ich gestern wieder im Kino. Ohne Stephy (keine Lust auf den Film) und ohne Troppsi (Schaut sich den Film heute an). Nur der Thomas war dabei.

Im Film, der auf einer wahren Begebenheit basiert, spielt Denzel Washington den Gangsterboss Frank Lucas, der in den 70ern die Drogenszene in New York beherrscht hat. Seinen Gegenspieler spielt übrigens Russell Crowe, der einen ehrlichen Drogenfahnder spielt, der sich nicht bestechen lässt und selbst eine knappe Mio. $ aus einem Auto schön brav abliefert ohne auch nur einen Dollar einzustecken.

Die Story ist stimmig und sehr unterhaltsam. In wie weit sie sich an die Realität hält kann ich nicht sagen, aber der echte Frank Lucas war wohl als Berater beim Filmdreh dabei und versäumte laut Wikipedia auch keinen Drehtag. Denzel spielt, wie eigentlich fast immer, absolut überragend. Wie meinte Thomas gestern: Da ist einem der Bösewicht fast sympathischer als der Gute.

Der Film bekommt von mir eine glatte 9 auf der EisHockeY-Filmbewertungs-Skala.

KategorienKino und DVDs Tags:
  1. Troppsi
    21. November 2007, 13:30 | #1

    Der Film ist echt stark und nicht langweilig. Selten, dass ich mich nach einem 150 Minuten Film gefragt hab: „Was, der ist schon aus“ ? Und das will was heissen.
    Der Film ist wirklich sehr gut gemacht, zumal er immer wieder in direkten Schnitten zeigt, wie das Leben der beiden Hauptdarsteller verläuft. Beim einen ein scheinbar heiles Familienleben, wobei das nur Fassade ist und beim Anderen bricht so nach und nach alles auseinander und er wirft sich mit seiner ganzen Kraft die er hat in seine Arbeit und wird dann sogar noch Anwalt !
    Dass das damals soooo lange so gut gegangen ist mit dem schmuggeln, wundert ich schon sehr…..waren ja auch wirklich viele Leute am Transport beteiligt…..sogar witziger Weise die MP, die dann noch im Befehlston zu den schwarzen gesagt haben „Kofferraum auf“ 🙂 Aber was macht Geld nicht alles……!

    Vielleicht wäre es gut gewesen, dem Film noch eine halbe Stunde zu „spendieren“, um die Charaktere besser vorzustellen. Als Zuschauer Sicht, startete der Film ja mitten im Geschehen. Aber dann wäre der Film zu lang geworden.

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