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Apple und ihre Kundenbindungsversuche

Immer wieder lustig, wenn Hersteller meinen, sie müssten versuchen ihren Kunden irgendwas aufzuzwingen. Aktueller Fall: Apples neue iPod-Generation. Bereits mit iTunes 7 hatte Apple eingeführt, dass man für Firmware-Updates der iPods zwingend iTunes benötigt. Nun dachte sich Apple, zwingen wir den Kunden iTunes komplett auf, auch als Management-Software für den iPod. Gesagt, getan und es wurde ein Hashwert in die iTunesDB, der zentralen Datenbank auf dem iPod eingebaut. Sollte dieser nicht stimmen findet der iPod einfach mal gar nichts mehr. Und iTunes ist das einzige Programm, das den Hash erzeugen kann, den die Spezifikation wird natürlich nicht bekannt gegeben.

Bei Microsoft schreit hier jeder sofort auf (meiner Meinung nach zu recht), doch bei Apple scheint das vorallem den Apple-Jüngern überhaupt nicht zu interessieren. Da hört man eher noch so dumme Sprüche wie „iTunes ist eh das einzig wahre in Sachen MP3 und Co“. Sorry, aber iTunes is kacke, zumindest für meine Belange. Ich nutze Winamp seit fast 10 Jahren, und solange ich Windows einsetze wird sich das wohl auch nicht ändern. Und mit ml_ipod gibt es ein super Plugin für die Media Library.

Aber Gott sei dank gibt es ja die Opensource-Gemeinde. Bereits nach einer Woche scheint diese künstliche Schranke bereits überwunden zu sein. Es wird nur noch eine Frage der Zeit sein, bis die üblichen Verdächtigen den Code ensprechend eingebaut haben und man nicht mehr manuell den Hash berechnen muss.

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  1. 17. September 2007, 20:17 | #1

    …schon mal Kunden von Lifestyle-Geräten beim Einkaufen denken gesehen? Ich bisher wenig bis selten…

  2. 18. September 2007, 22:07 | #2

    Zumindest nicht, wenn auf dem Lifestyle-Gerät ein Apfel drauf war…

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